Paul McCartney: Beatles-Musiker klagt gegen Sony


Paul McCartney: Beatles-Musiker klagt gegen Sony

Paul McCartney will die musikalische Geschichte der Beatles endlich wieder in die Familie holen. Damit will er die Rechte an Titeln wie "Love Me Do", "Can't Buy Me Love" oder "Yesterday" schrittweise ab Oktober 2018 zurückbekommen.

McCartney hatte Rechte vor Jahrzehnten an verschiedene Verlage verkauft. Er versucht, die Rechte an 267 Songs zurückzubekommen, die er und John Lennon zwischen 1962 und 1971 geschrieben haben.

Paul McCartney fordert vom Musikverlag Sony/ATV Music Publishing die Rechte an zahlreichen Songs zurück.

Gerade erst im vergangenen Jahr hatte die britische Band Duran Duran einen ähnlichen Prozess um die Rechte an eigenen Songs gegen Sony/ATV verloren.

Jackson überführte die Rechte später in das Joint Venture Sony/ATV überführt, an dem der Popstar die Hälfte der Anteile hielt.

Sony/ATV nannte die Klage "unnötig und voreilig". McCartney fühlte sich damals hintergangen: Schließlich habe er den Entertainer, den er nach der Zusammenarbeit an einigen Songs für einen Freund gehalten habe, erst darauf aufmerksam gemacht, wie wertvoll die Songrechte seien. Das Unternehmen habe den "höchsten Respekt für Sir Paul McCartney, mit dem wir eine lange und gegenseitig bereichernde Beziehung hinsichtlich des geschätzten Katalogs haben". Die beiden Musiker arbeiteten danach nicht mehr zusammen.

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