Nach Trump-Kritik Ford stoppt Mexiko-Werk


Nach Trump-Kritik Ford stoppt Mexiko-Werk

Stattdessen würden in den kommenden vier Jahren 700 Millionen Dollar (665 Millionen Euro) im US-Bundesstaat Michigan investiert. Der künftige US-Präsident Donald Trump hatte den Autobauer und andere US-Konzerne zuvor wiederholt für die Produktion in dem Niedriglohn-Nachbarland Mexiko kritisiert. Das teilte Ford-Chef Mark Fields am Dienstag mit. Das Werk solle für den Bau von selbstfahrenden und elektrischen Autos erweitert werden.

Am Dienstag drohte er dem US-Autobauer General Motors (GM) im Kurzmitteilungsdienst Twitter mit hohen Einfuhrzöllen für in Mexiko produzierte Autos. "Baut sie in den USA, oder zahlt hohe Einfuhrsteuern!" "General Motors schickt in Mexiko gefertigte Modelle des Chevy Cruze steuerfrei über die Grenze zu US-Händlern". Den Großteil der für den US-Markt vorgesehenen Modelle fertigt GM ihnehin im US-Bundesstaat Ohio. GM wollte sich auf Anfrage zunächst nicht zu Trumps Attacke äußern.

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