Wenn aus Sprachlosigkeit und Krankheit große Literatur wird


Wenn aus Sprachlosigkeit und Krankheit große Literatur wird

Nominiert wurden die Romane von Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer, August 2016), Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2016), André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin, Mai 2016), Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin, August 2016), Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016), Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016). Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein.

Zwei Österreicher sind dabei: Reinhard Kaiser-Mühlecker und Eva Schmidt. Was sie gemeinsam hätten, sei "eine starke Bodenhaftung, der unmittelbare Bezug zur beobachteten Realität".

Bodo Kirchhoffs "Widerfahrnis" gute Chancen den Buchpreis zu gewinnen.

Von den zwanzig Kandidaten auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis sind nur noch sechs übrig.

Die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2016 stehen fest. In "Fremde Seele, dunkler Wald" schildert er den Konflikt zwischen den Brüdern Jakob und Alexander, die in einer Drei-Generationen-Familie auf dem Land leben, gefangen in einem Umfeld aus Klatsch und überholten Traditionen.

André Kubiczek: Skizze eines Sommers. Ebenfalls Österreichbezug weist Burg-Schauspieler Joachim Meyerhoff auf, der mit "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" (Rowohlt Berlin), dem dritten Teil seiner autobiografisch geprägten Romanreihe, bei der Jury punkten konnte. In "Ein langes Jahr" lässt sie ganz unterschiedliche Menschen über ihre Hunde miteinander in Kontakt kommen. Die Jury habe "harte, kontroverse Gespräche" geführt. Wie eine solche Auswahl entsteht, erklärte Jury-Sprecher Christoph Schröder im DLF.

Der Sieger wird am 17. Oktober, dem Vorabend der Frankfurter Buchmesse, bekanntgegeben. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro, die fünf FinalistInnen jeweils 2.500 Euro.

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