Deutschland: Samsung zeigt neue Smartwatch-Modelle auf der IFA


Deutschland: Samsung zeigt neue Smartwatch-Modelle auf der IFA

Samsung hat in Berlin seine Smartwatch Gear S3 vorgestellt. Die neue Uhr folgt auf die an gleicher Stelle im Vorjahr präsentierte Gear S2 und richtet sich mit den zwei Versionen Gear S3 Frontier und Gear S3 Classic vor allem an sportliche und modebewusste Kundschaft. Die Outdoor-Version namens "Frontier" soll dem Träger das Gefühl einer Outdoor-Smartwatch vermitteln und setzt auf ein Kunststoffarmband. In der Gear S3 ist eine App integriert, die den Nutzer beispielsweise über den Tankfüllstand des BMW Connected Car informiert und darauf hinweist, wenn man aufbrechen sollte. Samsung erweitert mit der Gear S3 sein Portfolio in der Kategorie der hochwertigen Smartwatches als Nachfolger der Gear S2 (Testbericht). Durch die Menüs gelangt der Nutzer wie gewohnt über das Touch-Display sowie über die drehbare Lünette am Rand. Updates für das Tizen Betriebssystem sorgen zudem dafür, dass ihr Notifications und ankommende Nachrichten einfacher verarbeiten und beantworten könnt. Die Gear S3 verknüpft ein Design das echten Uhren nahekommt mit aktueller Mobiltechnologie. Auf dem 4 GB großen Internen Speicher kann auch Musik abgelegt werden, der RAM beträgt 768 MB. Apps aus den Kategorien Music, Health und Fitness sind auch ohne aktive Koppelung nutzbar.

Die IP68-zertifizierte Wasserfestigkeit macht die Gear S3 sicher gegen Schweiß und Regenwasser, damit schwimmen zu gehen ist nicht ratsam, nach 10 Minuten ist das Teil nur mehr Elektronikschrott, wie mir kürzlich mit der Gear Fit 2 passiert (Testbericht).

Das 1,3 Zoll (3,30 cm) grosse Amoled-Display ist mit Corning Gorilla Glass bestückt und zeigt dank der Funktion Always-On-Display (AOD) die Uhrzeit dauerhaft an. So richtig eingeschlagen hat die neue Produktkategorie trotz hoher Erwartungen nicht, obwohl Apple und auch Samsung viel Geld in Werbung gesteckt haben. Voraussichtlich würden rund 1,6 Millionen Geräte verkauft - das wäre ein Plus von 147 Prozent. Der Akku der Gear S3 wird drahtlos gehalten und hat eine Kapazität von 380 mAh.

Beide Geräte lassen sich dem individuellen Geschmack entsprechend einrichten. Die Armbänder entsprechen dem gängigen 22-Millimeter-Standard und können beliebig getauscht werden. Technisch sind beide identisch, auch von der Größe her gibt es keine Unterschiede. Dazu passt das Gewicht von 57 (classic) und 62 Gramm (frontier). Mit jeweils 46 × 49 × 13 Millimetern tragen sie ganz schön auf.

Ein Preis wurde seitens Samsung noch nicht kommuniziert. Schnäppchenjäger sollten unterdessen das Vorgängermodell Gear S2 im Blick behalten.

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