Google stellt Chrome Apps ein


Google stellt Chrome Apps ein

In einem Blogeintrag kündigt Google das baldige Ende von Chrome Apps an.

Bis zum Jahr 2018 will man Apps für den Chrome-Browser nicht mehr anbieten. Chrome-Apps für Chrome OS sind davon nicht betroffen.

Als Chrome-Apps standen bislang beispielsweise Google-Anwendungen wie YouTube oder Keep zur Verfügung, auch Drittanbieter können solche Apps bereitstellen. Weil unter anderem deshalb die Chrome-Apps nicht allzu häufig genutzt würden, sei es Zeit sie einzustellen, so Google.

Die Apps sollten ursprünglich die Möglichkeit bieten, neue Funktionen zu integrieren, die sonst nicht im Internet verfügbar sind. Progressive Web-Apps können noch etwas mehr als die bisherigen Web-Apps, sie sind auf allen Geräten nutzbar und verhalten sich auf Android-Geräten fast wie native Android-Apps es auch tun.

Aktuell existieren zwei Arten: Die "packaged apps" und die "hosted apps". Chrome-Browser-Anwendungen gaben Entwicklern zudem die Möglichkeit, Cross-Plattform Apps zu schreiben, welche auf Windows, Mac, Linux und Chrome OS lauffähig sind.

Chrome Apps, die ab Ende des Jahres erscheinen, sollen nur noch unter Chrome OS verfügbar sein und nicht mehr im Chrome Browser unter Windows, Linux oder MacOS laufen. Und die meisten Hosted Apps seien bereits als reguläre Web-Apps realisiert. Bereits installierte Apps soll man bis Anfang 2018 weiter nutzen dürfen. Ab dann können Chrome-Apps auf den drei Plattformen nicht mehr gestartet werden.

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