Donald Trump als Präsidentschaftskandidat nominiert


Donald Trump als Präsidentschaftskandidat nominiert

Er kam auf 1725 Stimmen, die Schwelle zur absoluten Mehrheit lag bei 1237. Andere Bewerber waren weit abgeschlagen: Es gab 475 Stimmen für Texas' Senator Ted Cruz, 120 für Ohios Gouverneur John Kasich, 114 für Floridas Senator Marco Rubio, 7 für den früheren Kinderchirurgen Ben Carson, 3 für Floridas Ex-Gouverneur Jeb Bush und 2 für Kentuckys Senator Rand Paul. Der Schlüsselmoment kam, als Trump bei der Auszählung die Schwelle zur absoluten Mehrheit überschritt. "Glückwunsch, Dad, wir lieben dich", rief er unter dem Jubel der Menge. Er war in diesem Moment von den anderen drei erwachsenen Kindern des New Yorker Immobilienmoguls, Eric, Ivanka und Tiffany, umgeben.

Trump war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend. Damit wird Trump aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem viertägigen Kongress zum Kandidaten seiner Partei für die Präsidentschaftswahlen im Herbst gekürt werden.

Der Immobilienmilliardär Donald Trump ist von den US-Republikanern offiziell als Präsidentschaftskandidat nominiert worden. Der Parteikonvent nominierte den amtierenden Gouverneur von Indiana per Akklamation. Auch Pence muss seine Nominierung formal noch annehmen. "Stehen wir zusammen, bleiben wir zusammen", rief er. Trumps Sohn Donald Jr. verkündete sie: "Es ist mir eine Ehre, heute Abend in der Lage zu sein, Donald Trump über die nötige Hürde der Delegiertenstimmen zu verhelfen". Die Ex-Aussenministerin soll in der kommenden Wochen von einem Parteitag der Demokraten in Philadelphia nominiert werden.

Im Rennen ums Weiße Haus wird Trump nun höchstwahrscheinlich gegen Hillary Clinton antreten.

Der Gouverneur von New Jersey und Trump-Vertraute Chris Christie trug im Stil eines Staatsanwalts Anklagepunkte gegen Clinton vor, die sich auf ihre angeblichen Verfehlungen als Ministerin - von China über Libyen und Syrien bis Russland - bezogen. "Schuldig oder nicht schuldig?" rief Christie aus - und die Delegierten riefen "Schuldig!" zurück. Ein anderer Sprechchor lautete: "Sperrt sie ein!".

Der zweite Tag des Konvents stand unter dem Motto "Make America Work Again".

Rassistisch, frauenfeindlich, unerfahren, unüberlegt - mit diesen Attributen beschreiben Gegner den US-Milliardär Donald Trump. Besonders auf dem Public Square nahe der Parteitagsarena, gerieten mehrere Gruppen mit einigen Dutzend Anhängern aneinander. Laut Polizeiangaben gab aber keine Festnahmen oder Verletzten. Als sich die Stimmung allmählich aufheizte, verhinderte die Polizei eine Eskalation.

Cleveland - Jetzt ist es offiziell: Donald Trump ist der Kandidat der Republikaner für die US-Präsidentschaftswahl am 8.

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