Sicherheitsrisiko: BSI warnt vor E-Zigarette als Trojaner


Sicherheitsrisiko: BSI warnt vor E-Zigarette als Trojaner

Dafür sind E-Zigaretten für Computer deutlich gefährlicher als klassische Klimmstengel.

Ein Computervirus via E-Zigarette? Es geht jedoch nicht um gesundheitliche Aspekte, sondern um die Aufladung der Zigarette über USB.

Seit 1987 findet jedes Jahr am 31. Mai der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene Weltnichtrauchertag statt, an dem über die Gefahren des Tabakkonsums aufgeklärt wird. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gab anlässlich des letzten Weltnichtrauchertages eine entsprechende Warnung heraus. Der Einstiegspunkt sei dabei der USB-Anschluss, über den viele E-Zigaretten am Rechner aufgeladen werden können. Einfach Zigarette einstecken, ein bisschen surfen und kurze Zeit später hat der elektronische Glimmstengel wieder genügend Saft. Auch andere USB-Gadgets, vom Mini-Ventilator bis zum Tassenwärmer, können zu einer Gefahr werden, heißt es in der offiziellen Mitteilung. In den Worten des BSI: "Zum Laden bietet sich aus Komfortgründen der USB-Port des Rechners an".

Die Gefahr: "Wird nun in einem Gerät mit USB-Stecker ein Mikrochip versteckt, der einen schädlichen Code enthält, kann dieser über den USB-Port direkt in den Rechner gelangen, und zwar ohne von einer Firewall aufgehalten zu werden", warnt das BSI. Das Risiko sei vermeidbar, indem solche Geräte ihren Strom über ein separates USB-Ladegerät an der Steckdose beziehen, anstatt über den PC.

Nutzer sollten daher keine USB-Geräte unbekannter oder zweifelhafter Herkunft mit ihrem Computer verbinden, empfiehlt das Bundesamt.

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